Vom 7.-10. Juni fand nun schon zum 3. mal der IMAC Italia Cup in Caorle statt. Nach 2016 war ich nun zum zweiten mal bei dem wohl größten IMAC Bewerb in Europa mit dabei.

Da meine Vorbereitung sicherlich nicht zu 100% optimal war, begann die Reise nach Italien für Gerhard,Elfi, Bettina und mich bereits Donnerstag ganz in der früh, um vor Ort noch ein paar Trainigsflüge zu machen  und sich an das Gelände einzustellen.

Die Warteschlange beim Training war wie immer sehr lange

Dort angekommen war die Warteschlange an beiden Flightlines bereits wirklich lange, Alle Österreichischen Piloten waren bereits an Flightline 2, daher stellte auch ich mich dort an. Zum fliegen wirklich ein super Gelände und trotz des Starken Windes waren gute Flüge zu sehen, was die Spannung für den Bewerb bereits einen Tag vor dem Bewerb aufbaute. 4 Flüge waren für mich möglich und anschließend konnte meine Yak die Nachtruhe im vor Ort ansässigen Flieger Hangar neben unzähligen weiteren IMAC Modellen genießen. Für uns ging es dann noch nach Carola um ein leckeres Abendessen am Meer zu genießen.

Meine Yak 55 ist bereit für die ersten Flüge

 

 

Am Freitag pünktlich um 7 begann dann der erste Durchgang, geflogen wurde in den Klassen Sportsman, Intermediete, Advanced und Unlimited, wobei Intermediete und Advanced auf Flightline 1 und die anderen auf Flightline zwei geflogen sind. Am Plan standen 3 Bekannte Pflicht Programme, was für die Veranstalter, Piloten und Punktrichter ein straffes Programm bedeutete bei über 70 Piloten! Durch guter Disziplin aller schafften wir die 3 Durchgänge und man konnte sich ein erstes Bild der Ergebnisse machen. Am Abend wurde die erste Unbekannte für Samstag Früh ausgeteilt, auf den ersten Blick sehr schön zu fliegen! Startzeit wurde wieder auf 7 Uhr gelegt, allerdings wurden die Klassen auf Flightline 1 und 2 getauscht. Nach einem lustigen Abendessen mit Team Österreich in einer Pizzeria, wurde noch etwas die Unbekannte gelernt und dann hieß es früh ab ins Bett um Samstag Früh auch fit zu sein!

Smoke on! Freestyle Time 😉

Samstag früh dann die große Überraschung. Natürlich waren alle Piloten rechtzeitig bereits vor 7 am Flugplatz und startbereit, als uns die Information erreichte, das der Start auf halb 11 verschoben werden musste, da es große Lärm Beschwerden bei der Polizei gab und daher ein frühes starten nicht möglich ist. Alle waren sehr überrascht und diese Info bedeutete auch, dass die 4. Bekannte gestrichen werden musste, da es zeitlich nicht möglich ist diese zu fliegen.

Nachdem alle Klassen die Unbekannte folendet hatten dann die nächste Überraschung, erneut muss eine Mittagspause von 13-15 eingelegt werden, das eine deutliche Verspätung des ersten Freestyle Durchgangs bedeutet.

Kurz vor 15 Uhr versammelten sich dann alle an Flightline 2 und sind gespannt auf den Freestyle Durchgang. Startreihenfolge wurde nach dem Alphabet festgelegt, was für mich leider nichts gutes bedeutet, aber was soll, es gibt ja noch einen zweiten Flug am Sonntag.

Als alle Modelle wieder heil am Boden waren und die Zuseher eine gute Show sahen dann die nächste Überraschung. Es gab ein Pilotenmeeting über den Ablauf vom Sonntag, denn erneut durfte nicht wie geplant um 7 begonnen werden, sondern erst um 9. Nach Abstimmung aller Piloten stand fest das kein weiterer Freestyle Durchgang mehr geflogen wird sondern nur noch eine Unbekannte für alle Klassen. Daraufhin wurde noch die Unbekannte für Sonntag ausgeteilt, was bei vielen Piloten auf nicht so große Begeisterung stoß, da ein Männchen inkludiert war. Aber was solls. Nach einem genüsslichen Abendessen hieß es noch ein wenig Unbekannte lernen und dann ausschlafen am Sonntag.

Meine beiden Modelle, Yak 55M und Blick X 360

Sonntag um 9 ging es dann wieder weiter und leider nur mit einem Flug pro Person, was aber auch wieder bedeutet das eine frühe Heimreise möglich ist.

Pünktlich um 14 Uhr ging es dann mit der Siegerehrung los, alle waren gespannt auf das Finale Ergebnis. Für mich hätte es nicht viel besser laufen können. In der Unlimited Klasse konnte ich mich doch deutlich absetzte vor Werner Kohlberger und Sasha Cecconi. Im Freestyle konnte ich trotz der frühen Startnummer Platz 2 erreichen, was mich d0ch sehr überraschte, aber natürlich sehr freute.

Nach diesem Wochenende mit vielen tollen IMAC Flügen freue ich mich schon jetzt auf den nächsten Bewerb Ende Juni in Tschechien, hoffe man sieht dort wieder viele bekannte wie auch neue Piloten!