Meine heurige F3A Saison startete dieses mal mit dem F3A World Cup Bewerb in Tschechien, dieses Jahr wieder auf einem anderen Modellflugplatz in der Nähe von Belov.

Björn mit meiner Pandora kurz vor dem Start

Am Donnerstag den 13. Juni starteten Bettina und ich die 570km lange Fahrt in Richtung Tschechien am späteren Nachmittag. In Graz machten wir einen kurzen Stopp um unseren Freund Björn abzuholen, welcher mit uns mitgefahren ist und ebenfalls am Bewerb teilnahm. Zu dritt und mit guter Musik verflogen die restlichen km recht schnell und wir erreichten noch vor Mitternacht den kleinen Flugplatz in Belov, wir parkten unseren Camper neben den anderen, genossen noch ein kleines Bier und freuten uns dann aufs Bett.

guter großen Vergleich des Angelt und meiner Pandora

Freitag war Trainingstag angesagt, gleich morgens um 7 starteten wir mit unseren ersten Flügen um uns auch richtig auf den Platz einstellen zu können. Nach und nach tauchten mehr Piloten auf und das warten zwischen den einzelnen Flüge wurde immer länger. Wirklich heiße Temperaturen und starker Wind von vorne machten das fliegen nicht gerade einfach, aber man konnte schnell erkennen, das alle Piloten wieder fleißig trainiert haben und das Niveau wieder sehr hoch ist.

Am späteren Nachmittag gab es dann ein erstes Pilotenbriefing um alle Piloten über den Ablauf zu informieren. Anschließend gab es noch die Startnummern Auslosung, welche für mich gleich nicht so toll ausfiel mit Startnummer 3. Aber ich habe mir fest vorgenommen trotzdem alles zu geben.

Am Abend kochte uns Bettina noch leckere Nudel und wir weihten somit die Küche im neuen Camper ein.

Alle sind bereit für ihre Flüge

Pünktlich um 7:45 am Samstag morgen begann der Wettbewerb mit dem Vorflug damit sich die Punkterichter etwas auf einander einstellen konnten. Die Wetter Vorhersage war wieder sehr heiß angesagt, doch allerdings mit starken Wind von hinten, was bedeutetete das es sehr unruhig zum fliegen wurde.

Mein erster Flug gelang mir wirklich sehr gut und auch die Punkte waren gut, aber es hieß jetzt erst einmal abwarten was die anderen so machen. Vor allem Lassi aus Finland war wie immer sehr stark unterwegs. Es hieß also abwarten, denn 32 Piloten waren am Start, was bedeutete das der erste Durchgang erst gegen 13 Uhr fertig war.

die Punkterichter waren immer voll konzentriert

Durch das elektronische Eingabesystem konnten direkt nach jedem Flug die Punkte Online angesehen werden und man wusste sofort welcher Pilot welche Platzierung hatte. Der erste Durchgang war zu Ende und die Punktrichter gingen in die wohl verdiente Mittagspause. Das Ergebnis war auch sehr zufrieden stellend, ich konnte knapp vor Lassi Nurilla und Markus Zeiner den ersten Durchgang für mich entscheiden! Aber es folgten natürlich noch 3 weitere Flüge.

um 14 Uhr startete dann der zweite Durchgang, dieses mal mit einer eher späten Nummer für mich, also hies es erst mal abwarten und die anderen beobachten. Vor dem Flug hieß es dann wieder voll konzentrieren und ich schaffte es wieder einen sehr guten Flug zu machen. Es war bis dahin die höchste Wertung aber Lassi war noch an der Reihe, also hieß es wieder abwarten. Auch er machte einen wirklich tollen Flug, war allerdings von den Punkten her knapp hinter mir, was bedeutete das ich auch den zweiten Durchgang für mich entscheiden konnte. Doch durch die neue Normierung heist das noch gar nichts.

Am Abend trafen sich dann alle Piloten und Punktrichter in einem netten Restaurant und wir genossen gutes Tschechisches Essen im Gastgarten und liesen den Abend gemütlich ausklingen.

Meine Pandora und ich

Am Sonntag früh ging es wieder früh los, bereits um 7:30 startete der erste Pilot denn der Wetterbericht war nicht all zu gut und starke Gewitter wurden gegen die Mittagszeit erwartet.

Leider gelang mir mein 3. Vorrunden Flug nicht all zu gut und Lassi schaffte wirklich einen top Flug, womit er deutlich vor mir war, nun hies es aber abwarten wie sich die Normierung entwickelt ob er mich trotzdem noch einholen kann.

Gegen Ende des Durchgangs zog der Himmel immer mehr zu und jeder erwartete Regen, welcher auch wirklich einsetzte nach dem letzten Piloten. Lassi verdrängte mich durch seinen sehr hohen 1000er Wertung nun auf Platz 2 und ich hoffte darauf im Finale noch einmal aufholen zu können, doch dann kam es zu einem Pilotenbriefing der 8 Finalisten wo abgestimmt wurde ob nun ein Finale geflogen wird oder nicht. Nachdem der Wetterbericht leider nicht sehr gut aussah stimmten nur 2 der 8 Piloten dafür weiter zu fliegen, was für mich nun bedeutete, das ich keine Chance mehr bekam nochmal um Platz 1 zu kämpfen. Das Ergebnis stand nun also fest, Platz 1 für Lassi Nurilla, Platz 2 für mich und Platz 3 für Christian Niklaß.

Kurz darauf begann dann auch die Siegerehrung und auch der Himmel klarte wieder auf, also konnten wir noch schöne Siegerfotos bei strahlenden Sonnenschein machen. Ich fand es schade, das nicht etwas zu gewartet wurde, aber so ist es nun mal, das gute dabei war, wir konnten relativ früh unsere Heimreise antreten 😉

Glücklich über zwei meiner drei Flüge und wissend an was ich noch arbeiten muss ging es dann an die Heimreise und dank wenig Verkehr waren wir dann auch relativ früh daheim. Nun heist es fleißig weiter trainieren bis zum nächsten World Cup in Liechtenstein und natürlich dann bis zur WM im August in Italien.

Endergebnisliste

die 3 Erstplatzierten